Methode & Innovation

Design Thinking:
Vom Nutzer zum Prototyp.

Wie Führungskräfte in unseren Hackathons lernen, echte Nutzerprobleme zu verstehen und in klickbare Lösungen zu verwandeln.

Design Thinking ist mehr als ein Buzzword. Es ist eine Denkweise, die den Nutzer ins Zentrum stellt. In unseren agilen Formaten komprimieren wir den klassischen Design-Thinking-Prozess auf einen Tag, ohne die Tiefe zu verlieren.

Die fünf Phasen in der Praxis

Empathie, Definition, Ideation, Prototyping, Testing. Diese Phasen durchlaufen Teams in unseren Hackathons nicht theoretisch, sondern praktisch. Mit KI-Unterstützung können wir schneller zu validierten Ergebnissen kommen, während der Mensch die strategischen Entscheidungen trifft.

Phase 1: Empathie - Den Nutzer wirklich verstehen

Die Empathie-Phase ist der Grundstein des Design Thinking. In traditionellen Prozessen bedeutet das wochenlange Interviews, Beobachtungen und Recherche. In unseren Hackathons nutzen wir KI, um diese Phase zu beschleunigen, ohne die Tiefe zu verlieren.

KI kann helfen, Nutzerinterviews zu analysieren, Muster zu erkennen und Insights zu extrahieren. Aber die Entscheidung, welche Insights wichtig sind, trifft immer noch der Mensch. Ein Team entwickelte eine App für ältere Mitarbeiter. Die KI identifizierte "Technologie-Angst" als Hauptthema. Das Team entschied jedoch, dass "Mangel an Vertrauen in die Technologie" der eigentliche Schmerzpunkt war. Eine Nuance, die nur menschliche Empathie erkennen kann.

Phase 2: Definition - Das Problem präzise formulieren

Die Definition-Phase ist entscheidend. Ein schlecht definiertes Problem führt zu schlechten Lösungen. In unseren Hackathons lernen Teams, Probleme als Chancen zu formulieren. Statt "Unsere Mitarbeiter nutzen das neue System nicht" wird es zu "Wie können wir ein System bauen, das Mitarbeiter gerne nutzen?"

Diese Umformulierung verändert die gesamte Herangehensweise. Teams denken nicht mehr in Problemen, sondern in Lösungen. Diese Denkweise nehmen sie mit in ihre tägliche Arbeit.

Phase 3: Ideation - Kreativität ohne Grenzen

In der Ideation-Phase geht es darum, so viele Ideen wie möglich zu generieren. KI kann hier helfen, Varianten zu generieren und Inspiration zu liefern. Aber die wirklich innovativen Ideen kommen oft von Menschen, die den geschäftlichen Kontext verstehen.

Ein Team nutzte KI, um 50 verschiedene App-Konzepte zu generieren. Dann wählten sie die drei vielversprechendsten aus und entwickelten diese weiter. Diese Kombination aus KI-Breite und menschlicher Tiefe führt zu besseren Ergebnissen.

Phase 4: Prototyping - Schnell scheitern, schnell lernen

Prototyping ist der Moment, in dem Ideen Realität werden. Mit No-Code-Tools können Teams in Stunden funktionierende Prototypen bauen. Das ist der Unterschied zwischen Design Thinking als Theorie und Design Thinking als Praxis.

In unseren Hackathons sehen Teams, wie schnell man von der Idee zum klickbaren Prototypen kommt. Diese Geschwindigkeit verändert ihre Erwartungen. Sie verstehen, warum Startups so schnell sein können. Nicht weil sie besser sind, sondern weil sie anders arbeiten.

Phase 5: Testing - Echte Nutzer, echte Feedback

Testing ist der Moment der Wahrheit. Teams präsentieren ihre Prototypen echten Nutzern und bekommen echte Rückmeldungen. Diese Erfahrung ist wertvoller als jede theoretische Schulung. Führungskräfte sehen, wie wichtig es ist, früh zu testen, bevor man zu viel Zeit und Geld investiert.

Führungskräfte erleben, wie wichtig es ist, echte Nutzerbedürfnisse zu verstehen, bevor man Lösungen baut. Diese Erfahrung verändert die Art, wie sie zukünftig Produktentscheidungen treffen. Erfahren Sie mehr über unsere Teambuilding-Formate.

Von der Persona zum Prototypen

In traditionellen Prozessen dauert die Persona-Entwicklung Wochen. In unseren KI-gestützten Sessions generieren Teams in Minuten realistische Nutzerprofile. Die Entscheidung, welche Persona relevant ist, trifft aber immer noch der Mensch. Diese Balance zwischen KI-Effizienz und menschlicher Intuition ist der Schlüssel zum Erfolg.

Personas sind nicht nur Marketing-Tools. Sie sind Entscheidungshilfen. Wenn ein Team nicht weiß, welche Feature priorisieren soll, hilft die Persona: "Was würde unsere Persona wirklich brauchen?" Diese Frage führt zu besseren Produktentscheidungen.

In unseren Hackathons entwickeln Teams oft mehrere Personas und testen dann, welche am relevantesten ist. Diese iterative Herangehensweise ist effektiver als wochenlange Diskussionen über die "richtige" Persona. Am Ende des Tages steht ein funktionierender Prototyp, der echte Nutzerprobleme löst. Sehen Sie sich unsere Projektergebnisse an, um zu sehen, was in einem Tag möglich ist.

Die Macht der Nutzerzentrierung

Design Thinking zwingt Teams, den Nutzer ins Zentrum zu stellen. Das klingt einfach, ist aber in der Praxis schwierig. Oft denken Teams in Features statt in Nutzerbedürfnissen. "Wir brauchen eine Chat-Funktion" statt "Wie können Nutzer schnell Fragen stellen?"

Diese Umstellung des Denkens ist einer der wertvollsten Outcomes eines Design-Thinking-Prozesses. Teams, die gelernt haben, nutzerzentriert zu denken, bauen bessere Produkte. Diese Denkweise bleibt auch nach dem Hackathon bestehen.

Design Thinking in der Praxis: Fallstudien

Ein Team entwickelte eine App für interne Kommunikation. Statt mit Features zu beginnen, starteten sie mit Nutzerinterviews. Sie fanden heraus, dass das Hauptproblem nicht fehlende Features waren, sondern dass Mitarbeiter nicht wussten, wann sie welche Kommunikationskanäle nutzen sollten.

Die Lösung war nicht eine neue App mit mehr Features, sondern eine einfache App, die klar kommunizierte, welcher Kanal für welche Art von Nachricht geeignet ist. Diese Erkenntnis wäre ohne Design Thinking nicht möglich gewesen.

Ein anderes Team entwickelte eine App für Projektmanagement. Nach der Empathie-Phase erkannten sie, dass das Hauptproblem nicht die Tools waren, sondern dass Teams nicht wussten, wie sie Prioritäten setzen sollten. Die Lösung war eine App, die Teams dabei half, Prioritäten zu setzen, nicht nur Projekte zu verwalten.

Die Rolle der Führungskräfte

Führungskräfte spielen eine entscheidende Rolle im Design-Thinking-Prozess. Sie müssen die richtigen Fragen stellen, nicht die richtigen Antworten geben. Sie müssen Teams ermutigen, zu experimentieren, nicht perfekte Lösungen zu erwarten.

In unseren Hackathons lernen Führungskräfte, wie man Design Thinking als Führungsinstrument nutzt. Sie sehen, wie man Teams durch den Prozess führt, ohne ihnen die Antworten vorzugeben. Diese Fähigkeit ist wertvoller als jede theoretische Schulung.

Unser Ansatz

Design Thinking ist kein Selbstzweck. Es ist ein Werkzeug, um bessere Produkte zu bauen. In unseren Formaten lernen Führungskräfte, diese Methode praktisch anzuwenden und in ihre tägliche Arbeit zu integrieren. Kombiniert mit agilen Methoden und DSGVO-konformen Praktiken entstehen so innovative, sichere Lösungen. Erfahren Sie mehr über unsere No-Code-Tools und wie wir gemeinsam innovative Lösungen entwickeln.